Auswahl Jahresberichte

JAHRESBERICHT 2016

Jahresbericht 2016 

Eingeweihte Gedenktafel
Am 6. Januar waren die Engemer zur feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel im Bahnhof Enge eingeladen. Sie soll die Bevölkerung an die Dreikönigskapelle und an das Dreikönigswappen erinnern. Stadtrat Filippo Leutenegger und der Zunftmeister der Zunft zu den Drei Königen enthüllten die informative Tafel. Begleitet wurde die Einweihung durch Fanfaren der Zunftmusik und die Teilnehmenden waren zu Punsch und Dreikönigskuchen in die Rotonde des Bahnhof Enge eingeladen. Das Publikum kam zudem in den Genuss eines Auftritts des Blasorchesters der Kantonsschulen Freudenberg/Enge.


Genussreicher Neujahrsapéro
Bei einem Glas Wein, feinen Häppchen und anregenden Gesprächen lässt sich gut ins neue Jahr starten. Am 7. Januar fand wiederum der traditionelle Engemer Neujahrsapéro in der Landolt-Weinerei statt.


Präsidentenkonferenz
Der Quartierverein Enge organisierte auch 2016 ein Treffen der Präsidentinnen und Präsidenten der verschiedenen Vereine des Quartiers. Der Anlass bietet eine Plattform, sich in informellem Rahmen zu den laufenden und geplanten Aktivitäten auszutauschen.


Probelauf Fifa-Museum
Anlässlich der Eröffnung ihres Fussballmuseums, bot die Fifa den Quartiervereinsmitgliedern die Möglichkeit, das Museum vor der offiziellen Eröffnung zu besichtigen. Viele Engemer wollten die
Gelegenheit nutzen, doch war das Kontingent auf 200 beschränkt. Die Fifa offerierte allen Teilnehmenden des Probelaufs eine Gratis-Verpflegung in ihrem Bistro. Für diese Grosszügigkeit bedankt sich der Quartierverein seinerseits im Namen aller Teilnehmenden nochmals sehr herzlich.

Generalversammlung
Die Generalversammlung 2016 fand in den Räumlichkeiten des Fifa-Museums statt. Davor erhielten Interessierte die Gelegenheit, unter fachkundiger Führung und zu einem reduzierten Preis, das Fussball-Museum zu besichtigen. Das Angebot wurde rege genutzt und entsprechend zahlreich waren die Engemer anschliessend an der GV dabei. Jahresbericht und Jahresrechnung 2015 wurden von den Beteiligten genehmigt. Letztere schloss dank einer grösseren Zahl an Mitgliederbeiträgen mit einem kleinen Gewinn ab. Denn im 2015 wuchs der Mitgliederbestand um 30 Mitglieder auf 568
an. Mit der Wahl von Nicole Schönenberger zählt der Vereinsvorstand wieder acht Köpfe. Verabschiedet wurde dafür der langjährige Revisor Mauro Smedile. Ihren Abschluss fand die GV bei einem Apéro Riche im Fifa-Restaurant.


Neuzuzügeranlass
Der Neuzuzügeranlass fand im Juni 2016 bei schönstem und sehr heissem Wetter im Garten des Quartiertreffs statt. Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der Enge waren eingeladen zu Wurst vom Grill und einem feinen Salatbuffet und erhielten spannende und wissenswerte Informationen zum Quartier. Der Sommerabend lud ein, neue Kontakte zu knüpfen, zu verweilen und eine der vielen grünen
Oasen des Quartiers zu geniessen.


Reformierte Kirche Enge
Die 1894 von Alfred Friedrich Bluntschli gebaute Kirche Enge liegt auf einer Hügelkuppe und ist auch von der gegenüber liegenden Seite des Sees gut sichtbar. Aufgrund ihrer markanten Lage und Erscheinung ist sie nicht nur ein Wahrzeichen des Quartiers Enge, sondern ein prägendes Element des Stadtbilds des unteren Seebeckens. Die Geschichte dieses Bauwerks stand im Mittelpunkt
eines Referats von Johannes Stückelberger, der sich für den Kirchenführer «Die reformierte Kirche Enge in Zürich» verantwortlich zeichnet.


Zweimal Swiss Re
Gleich zwei Anlässe gab es in Sachen Swiss Re. Beim ersten ging es um einen Update zum Projekt Swiss Re Next. Wiederum gab es hierzu von den Verantwortlichen spannende Informationen zum Neubau zur Fassade, der Raumgestaltung, den Arbeitsplätzen und zum Thema Energie. Zudem bot der anschliessende Apéro die Gelegenheit, persönlich mit den Verantwortlichen zu sprechen. Beim zweiten Anlass stand der Abriss und Neubau des Mythenschlosses im Zentrum des Interesses. Viele Engemer liessen sich aus erster Hand über die Pläne der Swiss Re informieren. Diese will an ihren Abrissplänen festhalten. Als bedauerlich empfinden viele Quartierbewohner und auch der Quartierverein den Verlust der heute bestehenden 65 Wohnungen. In der Enge stehen den rund 9‘000 Bewohnern mehr als dreimal so viele Arbeitsplätze gegenüber. Swiss Re ist laut eigenen Angaben im Gespräch mit der Stadt, um allenfalls Ersatzwohnungen anzubieten und um abzuklären, ob einige ursprünglich als Wohnraum im Kreis 2 gebaute, inzwischen jedoch in Büro umfunktionierte Wohnungen wieder ihrem ursprünglichen Zweck zugeführt werden können. Der Quartierverein bleibt dran!


Fliessendes Brunnenwasser
Der grosse Erfolg der Brunnentour im 2015 machte eine Wiederholung dieses Anlasses fast schon zu einem Muss. Unter fachkundiger Führung von zwei Mitarbeitenden des Wasserwerks ging es in zwei Gruppen auf eine sommerliche Abendtour entlang bekannter und unbekannter Brunnen im Quartier. Und es wurden tatsächlich auch Bijous (wieder-) entdeckt (siehe Artikel, Seite 1-3).

Geschnitzte Räbeliechtli
Gross und Klein gestalteten am Nachmittag 19. November mit Helfern ihre Räbeliechtli und trugen sie anschliessend stolz durch die verdunkelten Quartierstrassen. Danach liessen alle bei Bretzel und Punsch vor dem Kirchgemeindehaus den Anlass ausklingen, der wie immer viele Besucherinnen und Besucher anlockte. Musikalisch unterstützt wurde der Umzug 2016 vom Musikverein Hütten. Der Anlass wäre ohne Helfer und dem Zusammenwirken mit der Stadtpolizei und dem EWZ, nicht möglich. Ihnen
allen danken wir sehr herzlich!


Bunter Weihnachtsmarkt
Am ersten Advent standen sie wieder – und diesmal bei bestem Wetter – um die Kirche Enge: Die Marktstände der Weihnachtsmarktverkäuferinnen und -verkäufer. Feilgeboten wurde auch in diesem Jahr für einen guten Zweck. So lockten Kochschürzen, gestickte Schreibkarten, Schmuck, Holzlöffel und -brättli, Etageren oder Stadtbienenhonig etc. unzählige Besucherinnen und Besucher an. Bei einem Glas Glühwein, einem Stück Kuchen oder Würstchen mit Brot konnte man sich gut verweilen und einen Schwatz abhalten.


Leuchtende Adventsfenster
Vom 1. bis 24. Dezember lud täglich ein neues beleuchtetes Fenster oder eine Adventsfensteraktion wie das Weihnachtskonzert  die Quartierbevölkerung dazu ein, gemeinsam diese besinnliche Zeit zu begehen. Bei heissem Tee, Glühwein und Guetzli oder etwas anderem «Gluschtigen» fanden interessante Gespräche und Begegnungen statt. Anlässlich eines Rundgangs, der beim Weihnachtsbaum auf dem Tessinerplatz startete, wurden am 21. Dezember 2016 die verschiedenen Adventsfenster bewundert und Ideen sowie Basteltipps, die zum Mitmachen im nächsten Jahr anregen, ausgetauscht. Allen die 2016 mitgewirkt haben, ein Fenster gestaltet und Gäste empfangen haben, danken wir sehr herzlich! Zudem gilt unser Dank auch der SwissRe, welche für das Schmücken des Weihnachtsbaums auf dem Tessinerplatz die Kosten übernommen hat.

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