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Zu Besuch bei Google
15.08.2013
Zu Besuch bei Google

Der Anlass war nicht öffentlich ausgeschrieben: Zu gross wäre der Andrang gewesen, und nur eine beschränkte Anzahl Mitglieder konnte zugelassen werden, so dass letztlich nur zwei Dutzend QVE-Mitglieder dabei sein konnten. Obwohl hier über 1'000 Mitarbeitende tätig sind (Tendenz steigend), ist man natürlich für grössere Gruppen nicht eingerichtet. Im Rahmen der Führung standen die (aus den Medien bekannten) aussergewöhnlich gestalteten Arbeits- und Pausenräume sowie die Rundum-Vollversorgung der Mitarbeitenden im Vordergrund. Google versteht sich allerdings nicht als Insel, sondern bemüht sich auch, lokales Kolorit hineinzutragen und den Kontakt mit der Nachbarschaft zu pflegen. So stellte sich heraus, dass einer der Führer den QVE bereits als Teilnehmer an einem Neuzuzügeranlass kannte!

Am grössten Entwicklungstandort weltweit (wenn man vom Hauptsitz absieht), beschäftigen sich die "Zooglers" vor allem mit der Weiterentwicklung von Google Maps, Gmail und Youtube, alles Produkte, die auch dem Normalbürger durchaus geläufig sind. Beim grosszügig offerierten Apéro riche im Garten wurde auch das Businessmodell von Google ausführlich diskutiert: Die Einnahmen von Google stammen aus der Vermittlung von Werbung, die zielgenau bei der richtigen Zielgruppe platziert und deren Resultat genau gemessen werden kann. Zwar bildet Google keine Lehrlinge aus, doch führt die Firma zahlreiche Programme für Kinder und Jugendliche durch und bietet eine grosse Anzahl von Praktikumsstellen für den akademischen Nachwuchs an. Der Zufall wollte es, dass der Sohn einer Teilnehmerin an der Führung gerade für drei Monate auf dem Hürlimann ein Praktikum macht...