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Ein Sommerfest für Kamerun
06.07.2014
Ein Sommerfest für Kamerun

Es war ein reichlich heisser Sonntag für das Sommerfest im Quartiertreff Enge. Trotzdem erschienen die Engemer zahlreich, vor allem auch gegen Abend. Die letzten halfen noch, aufzuräumen – vor dem Gewitter.

Der Start für das Projekt „Enge macht Schule – in Kamerun“ kann als geglückt bezeichnet werden. Zunächst kamen viele zum ökumenischen Gottesdienst vor der Villa Schönberg, der in der Enge schon Jahrzehnte Tradition hat. Ebenfalls Tradition ist, dass die Gottesdienstbesucher und –besucherinnen die Festbänke, auf denen sie sassen, gleich selber mit rüber zum Quartiertreff tragen. So trägt im wörtlichen Sinne jeder und jede etwas zum Fest bei.

Wie immer vorzügliches Mittagessen: Salatbuffet, gezaubert von zahlreichen Frauen aus der Enge, Risotto und afrikanische Reisgerichte, wie jedes Jahr von Peter Arnold, Würste und das erste Mal Hamburger, eine Idee zweier Jungs aus dem Quartier, die weggingen „wie frischi Weggli“.

Gemeinsames Projekt des ganzen Quartiers
Anschliessend gab’s dann die erste Information über das Schulprojekt in Ouazzang, Kamerun, für das die ganze Enge jetzt mehr als ein Jahr sammeln wird. Der Meitlitreff tanzten zum Song „Love to party“, die Karateschule in der Enge stellte sich vor und draussen auf der Gablerstrasse wurde derweil gemalt für diese Schule; ein Quadratzentimeter kostete einen Rappen. Diese Wände werden in den Sommerferien zu Fahnen, die am Zaun des Quartiertreff flattern werden.

Die Wasserrutschbahn war aber an diesem Nachmittag sicher das begehrteste Spielgerät und manche erwachsene Person, die sich Hände und Hals unter einem Wasserhahn abkühlte, wäre wohl gern schnell ein bisschen Kind gewesen!

www.enge-macht-schule.ch