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21.09.2015, 1 Kommentare
Lädelisterben auf dem Hürlimann-Areal
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Die Vision der Stadt Zürich und der zuständigen Immobilienfirma, aus dem Hürlimann-Areal eine belebte Flaniermeile mit verschiedenen Geschäften zu machen, ist elf Jahre nach der Eröffnung gescheitert. Dies berichtet heute Zürich2. Die Ladenpassage im Enge-Quartier gleicht immer mehr einer Geisterstadt. Alleine seit Anfang Jahr sind drei Lokale geschlossen worden - zuletzt Ende August das Restaurant «Juan Costa». Das Fitness-Studio «Active Body Center» und der Innenausstatter «Fox Interiors» befinden sich in Liquidation. Bereits im vergangenen Jahr war das Inneneinrichtungsgeschäft «Colombo La Famiglia» weggezogen. Verantwortlich dafür machen die Mieter den Mietzins-Aufschlag und die fehlende Laufkundschaft.

Hohe Mieten und keine Kunden
Die PSP Swiss Property als Eigentümerin spricht von einer unglücklichen Häufung von Ladenschliessungen. Thomas Kraft, verantwortlich bei PSP für das Hürlimann-Areal, sagt gegenüber Energy Zürich: «Wir hätten gerne mehr Läden, so wie man sich das früher vorgestellt hat. Aber es liegt nicht unbedingt an der Höhe der Mieten.» Eher sei es ein grundsätzliches Problem, auf dem Hürlimann-Areal einen Laden zu betreiben. Wenn die Kunden nicht kämen, helfe auch die tiefste Miete nichts.
Jetzt bekundet der Internetgigant Google, der neben der Ladenpassage auf dem Hürlimann-Areal seinen Schweizer Hauptsitz hat, Interesse, die leerstehenden Räume zu mieten. Wegen fehlender Interessenten aus dem Detailhandel respektive der Gastro-Szene ist davon auszugehen, dass die bestehenden Ladenflächen in Büro-Räume umgenutzt werden. (Archivfoto)

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21.09.2015